Kommunales
Arbeitskreis Wirtschaft der SPD-Landtagsfraktion vor Ort fort
In Schifferstadt, im Herzen der Vorderpfalz, befindet sich die wahrscheinlich größte Anbaufläche Deutschland für das sogenannte Weiß-Gold (Rettich). Eine noch größere Bedeutung hat allerdings der Anbau von Radieschen für die Pfalz die eine herausragende Marktstellung der Vorderpfälzer Gemüsebauern sichern.
„Fast eine Viertel Million Euro freiwillige Landeszuschüsse für die Theater-Highlights vom Land sind ein wichtiger Beitrag zur Kulturlandschaft in Ludwigshafen“, sagte die SPD-Landtagsabgeordnete Anke Simon zur Antwort der Kultusministerin Doris Ahnen, auf ihre Anfrage über die Bewilligung der Gelder. „Die Finanzierung der Festspiele dürfte damit gesichert sein“, betont Günther Ramsauer, MdL und ehemaliger Kulturdezernent der Stadt.
Im Rahmen seiner Sommertour besuchte der SPD-Fraktionsvorsitzende Hendrik Hering, begleitet von seinem Stellvertreter im Fraktionsvorsitz und Ludwigshafener Landtagsabgeordneten Günter Ramsauer, auch seine Ruchheimer Genossen. Aus einem freundschaftlichen Besuch wurde ein brisanter Ortsaufreger.
Nachdem Bundesmittel gestrichen wurden, musste auch die Landesregierung ihre baulichen Maßnahmen auf den Prüfstand stellen und nach Möglichkeiten von Einsparungen suchen. Es bestand die Gefahr, dass aus der Vielzahl der Rheinland-Pfälzischen Maßnahmen auch der Pfalzmarktweg betroffen sein könnte.
Zusammen mit ihrem Kollegen Hans-Joachim Hacker, Mitglied im Bundestagsausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, war Doris Barnett einen ganzen Tag unterwegs in Speyer, um sich über die Entwicklungen zu informieren, die auf die Schließung der Kurpfalzkaserne folgen sollen. Wegen der Bundeswehrreform wird das gesamte Spezialpionierbataillon aufgelöst. Dies bedeutet nicht nur für die Soldatinnen und Soldaten und das dort angestellte zivile Personal, sondern auch für die Stadt Speyer eine Herausforderung, denn in Speyer werden Arbeitsplätze gesucht und die Kommune muß ein Konzept dafür entwickeln, was mit dem Gelände geschehen soll.
Nachdem sich diese Arbeitsgruppe der Senioren der SPD wieder konstituiert hat, war diese Besichtigung eine erste größere Aktivität. Mit mehr als 20 Personen besuchten wir die Pfalz Flugzeugwerke. Der Betriebsrat Jan Heinrich empfing und führte uns durch den Betrieb.Eine Einführung in die lange und oft krisenhafte Geschichte des Werkes gehörte dazu . Häufiger Wechsel der Eigentümer, Währungskrisen und Auftraggeber waren Ursachen dieser Krisen. Heute beschäftigen die PFW mehr als tausend überwiegend hochqualifizierte Arbeitnehmer. Die Produktion sind vielfältige Rohrsysteme und Ladeanlagen für Flugzeuge unterschiedlichen Typs Ausserdem werden junge Leute als Flugzeugmechaniker ausgebildet, die vielfältig gebraucht werden. Ein Rundgang durch die Produktionshallen, die hell und ruhig sind und eine Diskussion über die Bedeutung des Werks, die aktuellen Probleme, einschießlich der Tarifverhandlungen beschlossen den Besuch. Bei einem kurzen Stop im Naturfreundehaus nach der Besichtigung lobten alle Anwesenden diese Veranstaltung, der weitere in unserer Umgebung und in sozialen Einrichtungen folgen sollen. Geplant ist eine gemeinsame Veranstaltung zum Thema Altersarmut mit der Frauenarbeitsgemeinschaft und ein Besuch im Altenheim Burgstrasse mit einem Vortrag des früheren Bürgermeisters Christian Rosskopf.