Die derzeitigen Regelungen für Minijobs müssen nach Auffassung des Unterbezirksvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD Vorderpfalz, Holger Scharff, dringend überarbeitet werden. „Es darf nicht sein, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sich mit Minijobs mehr schlecht als recht ernähren müssen, viele Stunden arbeiten, aber nie ausreichend sozialversichert sind und damit auch nie eine vernünftige Rente erhalten können. Dieses Schicksal trifft insbesondere alleinstehende oder alleinerziehende Frauen“, so Holger Scharff weiter.
„Es ist traurig, aber wahr: Wir haben gute Gesetze wie den Mindestlohn, leider wird dieser aber nicht stark genug kontrolliert, man hört immer wieder – ich habe noch niemanden kontrollieren sehen oder es wäre schön, wenn dem so wäre“, so der Unterbezirksvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) Vorderpfalz, Holger Scharff.
Immer mehr Menschen droht im Alter der Gang zum Sozialamt. Selbst Durchschnittsverdiener müssen mit einer Mager-Rente rechnen. Schuld ist eine verfehlte Rentenpolitik. Die derzeit diskutierte Rentenreform ist nicht der große Wurf für kommende Generationen. Für uns dürfen die geplanten Änderungen nicht Reform genannt werden, denn es ist keine, so die Sprecher der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD Michael Detjen (Kaiserslautern), Michael Jung (Neustadt) und Holger Scharff (Ludwigshafen) nach einer Sitzung des AfA-Vorstandes Pfalz.
„Es ist langsam unanständig, den Rentnerinnen und Rentnern von heute und morgen immer vorzuhalten, dass sie zu lange Rente aus der Rentenversicherung beziehen, weil sie zu alt werden“, so Holger Scharff, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD des Unterbezirks Vorderpfalz und Mitglied des AfA-Regional- und Landesvorstandes.